Baubeginn an der Paderborner Straße in Berlebeck

Ablauf der Arbeiten und Verkehrsregelung

Am kommenden Montag, 11. Juni beginnen umfangreiche Bauarbeiten in der Paderborner Straße. Diese sollen voraussichtlich 13 Monate dauern. In allen Bauabschnitten erfolgen neben den Arbeiten an der Straße und den Kanälen auch umfangreiche Arbeiten an den Versorgungsleitungen. Die Bauarbeiten teilen sich in vier Bauabschnitte auf.

Im 1. Bauabschnitt müssen neue Stromkabel von der Umspannstation an der Feuerwehr im Schlehenweg bis zur Fromhauser Straße verlegt werden. Hierfür sind Einschränkungen im Schlehenweg und in der Paderborner Straße erforderlich. Der Schlehenweg wird als Einbahnstraße ausgeschildert, in der Paderborner Straße steht nur die halbe Fahrbahn zur Verfügung. Der Verkehr in der Paderborner Straße wird mit einer Baustellenampel geregelt. Von der Fromhauser ist während der Zeit der Baustellenampel die Einfahrt in die Paderborner Straße nicht möglich. Als Ersatz wird eine Umleitung durch die Straße "An der Pyramideneiche" eingerichtet, die in der Zeit nur als Einbahnstraße in Richtung "Hotel Kanne" genutzt werden kann.

Im 2. Bauabschnitt werden in der Paderborner Straße von der Fromhauser Straße bis "An der Pyramideneiche" der Kanal und die Straße erneuert. Während der Zeit ist die Paderborner Straße für den Verkehr gesperrt. Eine Umleitung wird über "An der Pyramideneiche" eingerichtet. Der 2. Bauabschnitt soll in diesem Jahr abgeschlossen werden.

Im 3. Bauabschnitt wird der Bereich der Bushaltestellen vor dem Hotel Kanne erneuert. Die Verkehrsregelung erfolgt analog zum 2. BA. Die Arbeiten beginnen in Abhängigkeit von der Witterung direkt im Anschluss an den 2. Bauabschnitt oder erst nach Ende des Winters.

Im 4. Bauabschnitt erfolgt die Erneuerung der Straße im Abschnitt vom Hotel Kanne bis zur Hangsteinstraße. Der Verkehr wird mit einer Baustellenampel durch den Bereich geführt.

Die Stadt Detmold bittet um Verständnis für die Maßnahmen. Rückfragen beantwortet Bauleiter Jan Krolpfeifer unter Tel. 05231/977-484 oder per Mail an j.krolpfeiferdetmold.LOESCHE_DIES.de.

Baubeginn an der Kreuzung Heidenoldendorfer Straße/Bielefelder Straße

Verkehrsflüsse sollen verbessert werden

Am Montag, 02. Juli 2018, beginnen die geplanten Bauarbeiten an der Kreuzung Heidenoldendorfer Straße/Bielefelder Straße mit dem Ziel, die Verkehrsflüsse zu verbessern. Dabei wird auch die Diagonalquerung für Fahrradfahrende eingerichtet sowie die Bushaltestelle an der Bielefelder Straße saniert.

Mit täglich circa 32.000 Fahrzeugen zählt die Kreuzung Heidenoldendorfer Straße/Bielefelder Straße zu den wichtigsten Verkehrsknotenpunkten Detmolds. Um die Leistungsfähigkeit der Kreuzung zu erhalten und den Verkehr besser zu leiten, muss die Kreuzung umgestaltet werden. Dazu werden während der Bauzeit vom 02. Juli bis Ende November die Heidenoldendorfer Straße von "Auf der Howe" bis zur Kreuzung und die Hiddeser Straße von "Am Vietberg" bis zur Kreuzung voll gesperrt. Die Bielefelder Straße bleibt sowohl stadteinwärts als auch -auswärts den Großteil der Bauzeit zweispurig befahrbar - zu Beginn der Baumaßnahme, wenn die Bushaltestelle saniert wird, sowie am Ende der Baumaßnahme während der Asphaltarbeiten in der Bielefelder Straße ist die Bielefelder Straße einspurig mit einer Baustellenampel befahrbar.

Stadtauswärts auf der Heidenoldendorfer Straße wird der Verkehr ab der Kreuzung Klingenbergstraße über die Klingenbergstraße und Bielefelder Straße umgeleitet. Stadteinwärts auf der Hiddeser Straße erfolgt die Umleitung ab der Kreuzung Stoddartstraße über die Stoddarstraße und Bielefelder Straße. Der Ortsteil Hiddesen kann weiterhin über die Hiddeser Straße erreicht werden.

Rückfragen beantwortet Projektleiter Detlef Wehrmann unter Tel. 05231/977-497 oder per Mail an d.wehrmanndetmold.LOESCHE_DIES.de zur Verfügung. Die Stadt Detmold bittet um Verständnis für die Maßnahmen.

Investorenauswahlverfahren "Galerie Hornsches Tor"

Investorenauswahlverfahren "Galerie Hornsches Tor"

Der Rat der Stadt Detmold hat in seiner Sitzung am 15.03.2018 die Rahmenbedingungen für ein Investorenauswahlverfahren zur Revitalisierung des Einzelhandelsstandortes "Galerie Hornsches Tor" beschlossen.

Ein attraktives Einzelhandelsangebot in der historischen Innenstadt ist für die Anziehungskraft der Gesamtstadt, den Erhalt des historischen Stadtkerns und der denkmalgeschützten Bausubstanz sowie für die langfristige Aufrechterhaltung der Versorgungsfunktion der Innenstadt von erheblicher Bedeutung.

Der historische Stadtkern ist der zentrale Versorgungsbereich Detmolds. Räumlicher Schwerpunkt der Einzelhandelsversorgung ist die Fußgängerzone mit ihren abzweigenden Querstraßen. Mit der Einrichtung der Fußgängerzone und der Ansiedlung von zwei attraktiven großen Mode- und Warenhäusern an den Endpunkten der Langen Straße in den frühen 1980er Jahren wurde die Einzelhandelsfunktion der Innenstadt nachhaltig gestärkt. Ergänzt wurde diese Funktion durch das flankierende Parkraumangebot im Bereich des Parkhauses Lustgarten und des Parkhauses Hornsches Tor.

Dieses lang bewährte und für die Attraktivität der Detmolder Innenstadt maßgebliche System funktionierte aber nur, solange die Einzelhandelspole genügend und annähernd gleiche Anziehungskraft aufwiesen.

Der mit Teilschließungen bereits vor Jahren einsetzende Funktionsverlust der Galerie Hornsches Tor als "Einzelhandelsmagnet" am südlichen Ende der Fußgängerzone nahm durch den Auszug von C&A sowie die Verschlechterung der Parkmöglichkeiten im Parkhaus Hornsches Tor -bis hin zum bevorstehenden notwendigen Abriss des Parkhauses- weiter zu.

Der wegfallende Einzelhandelsschwerpunkt gefährdet jedoch nicht nur die Einzelhandelsattraktivität der südlichen Langen Straße und ihres direkten Umfeldes. Das Fehlen eines zweiten großflächigen Einzelhandelsangebotes am südlichen Ende der Fußgängerzone schwächt auch insgesamt die Attraktivität und die Funktionsfähigkeit der Detmolder Innenstadt.

Im Wissen um diese Zusammenhänge hat der Rat der Stadt Detmold bereits in seiner Sitzung am 30.03.2017 u. a. beschlossen, die Liegenschaft Hornsche Straße 6 und Hornsche Straße 8 durch die Detmolder Gesellschaft für Stadtentwicklung anzukaufen. Aufbauend auf diesen Erwerb hat der Ausschuss für Stadtentwicklung am 10.05.2017 beschlossen, für die Entwicklung des Areals Hornsches Tor im Bereich der südlichen Fußgängerzone ein Investorenauswahlverfahren durchzuführen. Auf dem Areal soll eine Immobilie entstehen, deren Kernnutzung der Einzelhandel ist. Zu ergänzen ist diese mit einer angemessenen Anzahl von Stellplätzen und sonstigen innenstadtverträglichen Nutzungen aus den Bereichen Dienstleistung, Gastronomie, Hotel, Gewerbe, Wohnen, etc..

Der Einzelhandelsstandort Hornsches Tor ist schnellstmöglich und nachhaltig zu reaktivieren. Die bestehenden Baulichkeiten reichen hierzu voraussichtlich nicht aus. Die begrenzte Verkaufsfläche sowie der unattraktive Parkraum und die schwierige verkehrliche Erschließungssituation machen es notwendig, eine ganzheitlich neue Lösung am Hornschen Tor vorzubereiten. Durch die Einbeziehung der städtischen Grundstücksflächen einschließlich der Verwaltungsgebäude und des Parkhauses wird ermöglicht, die Größe und die Qualität des Einzelhandelsstandorts Hornsches Tor wesentlich zu erhöhen. Ziel ist dabei, wieder ein Attraktivitätsgleichgewicht zwischen den Polen der nördlichen und südlichen Langen Straße herzustellen.

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