Deckensanierung und Neumarkierung der Blomberger Straße zwischen dem Hasselter Platz und der Woldemarstraße im Ortsteil Detmold-Nord

Zwischen den bereits abgeschlossenen Straßenbaumaßnahmen im Bereich des Hasselter Platzes sowie am Knotenpunkt Blomberger Straße / Woldemarstraße / Schorenstraße steht die Fahrbahnsanierung zwischen der Zufahrt zum Friedhof bis zum Anschluss an dem neuen Knotenpunkt noch aus. Für die Deckensanierung dieses Teilstücks der Blomberger Str. wurde kurzfristig ein Förderantrag auf der Grundlage des Sonderprogramms „Erhaltungsinvestitionen kommunale Verkehrsinfrastruktur“ gestellt und bewilligt.

Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit für den Radverkehr und zur Schließung von Lücken im Radverkehrsnetz (insb. Veloroute Ost) wurde im Ausschuss für Tiefbau und Immobilienmanagement am 15.06.2021 folgender neuer Fahrbahnquerschnitt (Markierung) nach erfolgter Deckensanierung beschlossen:

•    Parkstreifen stadteinwärts (Breite: 2,00 m)
•    Sicherheitstrennstreifen stadteinwärts zum Radschutzstreifen (Breite: 75 cm)
•    Radschutzstreifen stadteinwärts (Breite 1,25 m)
•    Fahrbahnbreite für beide Fahrstreifen (Breite: min. 4,75 m)
•    Radfahrstreifen stadtauswärts (Breite: 1,85 m)

Die Deckensanierung erfolgt unter halbseitiger Sperrung mit Einbahnstraßenregelung stadtauswärts. Umleitungen werden ausgeschildert. Die Zufahrten zu den Grundstücken innerhalb des Baufeldes bleiben je nach baulicher Möglichkeit grundsätzlich erhalten.


Die Stadt Detmold bittet um Verständnis für die Maßnahme sowie einhergehende Unannehmlichkeiten.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:  

Planung: Andreas Menke
05231/977-487
a.menkedetmold.LOESCHE_DIES.de

Bau / Umsetzung: Cord-Axel Meier
05231/977-465
ax.meierdetmold.LOESCHE_DIES.de

Querungshilfen Paulinenstraße / Grabbestraße

Die konfliktfreie Querung der Paulinenstraße zwischen dem Kaiser-Wilhelm-Platz und der Grabbestraße ist für Fußgänger und Radfahrer kaum möglich.
Die hohe Verkehrsbelastung von ca. 18.000 Kfz/24h, die erlaubte Geschwindigkeit von 50 km/h und die fehlende Radverkehrsführung auf der Paulinenstraße verschärfen die Situation zusätzlich.
Durch die Attraktivitätssteigerung des Kaiser-Wilhelm-Platzes und der damit einhergehenden neuen komfortablen Wegeachse kommt es zu einem erhöhten Querungsbedarf des Fuß- und Radverkehrs.
Dieses ist auch darin begründet, dass die Grabbestraße eine direkte Verbindung zum Stadtkern / Ameide bietet.

Um dem Rad- und Fußverkehr die Querung der Paulinenstraße zu erleichtern, werden zwei Querungshilfen im Bereich der Einmündung Grabbestraße in die Paulinenstraße erstellt. Zwischen diesen Inseln wird es zudem einen Mehrzweckbereich geben, welcher für die Schleppkurven der Ein- und Abbiegevorgänge in und aus der Grabbestraße nötig ist. Außerdem kann dieser Bereich von Radfahrern als gesicherter Aufstellbereich bei der Querung zum und vom Kaiser-Wilhelm-Platz genutzt werden.
Darüber hinaus wird im Bereich der Grabbestraße eine neue Gehwegüberfahrt etabliert, welche die Geschwindigkeit für Abbiege- und Einbiegevorgänge aus und in die Grabbestraße bzw. der Paulinenstraße reduziert. Dadurch wird den bevorrechtigten Fußverkehr auf dem Gehweg entlang der Paulinenstraße eine komfortable und sichere Querung des Einmündungsbereichs ermöglicht.
Der Bord-, Rinnen- und Gehwegverlauf muss auf beiden Seiten für den Bau der Querungshilfen und der Gehwegüberfahrt angepasst werden. Die Fahrbahn erhält im Ausbaubereich eine neue Deck- und Binderschicht. Es entfallen ca. drei Parkplätze an der Paulinenstraße aufgrund erforderlicher Sichtfelder für den dort querenden Rad- und Fußverkehr.

Die Kosten der Maßnahme sind auf ca. 150.000 € geschätzt, wovon voraussichtlich 75 % durch das Land NRW gefördert werden.
Die Baumaßnahme ist für das Frühjahr 2022 vorgesehen und wird ca. 4 Wochen dauern.

Bei Rückfragen, Anregungen und Hinweisen zur Planung wenden Sie sich bitte an Herrn Andreas Menke (Tel.: 05231/977-487 oder per Mail an a.menkedetmold.LOESCHE_DIES.de)

Anwohnerversammlung des Bereichs Bielefelder Straße / 55er-Straße / Emilienstraße

Die Stadt Detmold lädt Anwohner und Anwohnerinnen der 55er Straße und der Goethestraße zu einem Ortstermin am 12.07.2021 ab 18 Uhr an der Ecke 55er Straße / Bielefelder Straße ein.

Für das Quartier „Dichterviertel“ sind umfangreiche Kanalbauarbeiten geplant. Der Bereich der Bielefelder Straße zwischen Emilienstraße und 55er Straße ist davon auch betroffen. Für die Oberfläche ergeben sich durch die Baumaßnahme Möglichkeiten zur Förderung und Verbesserung des Rad- und Fußverkehrs, sowie zur Beruhigung des Verkehrs in der 55er Straße. Die Stadt Detmold hat bereits neue Fahrradstraßen in der 55er und Palaisstraße beschildert. Dies diente auch dazu, die beiden Hochschulstandorte (TH OWL und Musikhochschule) im Rahmen der Nahmobilität stärker zu verknüpfen.
Für diese Verknüpfung fehlt allerdings die sichere und komfortable Querung der Bielefelder Straße zwischen der 55er Straße und der Emilienstraße für Radfahrer und Radfahrerinnen. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass erheblicher Durchgangsverkehr in der 55er Straße die Verkehrsfunktion als Fahrradstraße gefährdet und für nicht unerhebliche Verkehrsbelastung der Anwohner und Anwohnerinnen sorgt. Insofern ist geplant, die 55er Straße von der Bielefelder Straße baulich abzubinden.
Vor diesem Hintergrund soll den Betroffenen die Möglichkeit gegeben werden, hierzu Ihre Meinung zu äußern und Anregungen zu geben.

Information zum Umbau der Heidenoldendorfer Straße zwischen Klingenbergstraße und Elisabethstraße

Die Stadt Detmold beabsichtigt die bauliche Umgestaltung der Heidenoldendorfer Straße zwischen der Klingenbergstraße und der Elisabethstraße ab dem Frühjahr 2022. Mit den Planungen hat die Stadt Detmold das Büro „agc – aqua geo consult“ aus Paderborn beauftragt.
Für die anstehenden Arbeiten (Versorgungsleitungen, Kanal- und Straßenbau) entstehen in diesem Zusammenhang Beeinträchtigungen für Anlieger, Anwohner und Pendler. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich 2 ½ Jahre dauern, an der Klingenbergstraße beginnen und von dort in Richtung Elisabethstraße fortgesetzt.
Ziel der Maßnahme ist die Förderung des Fuß-, Rad- und des Busverkehrs bei gleichzeitigem Erhalt der Leistungsfähigkeit für den Kfz-Verkehr.
Bei der Maßnahme handelt es sich nicht um eine nachmalige Herstellung gemäß des kommunalen Abgabegesetzes (KAG). Die Anlieger*innen werden an den Kosten nicht beteiligt.

Bei Rückfragen, Anregungen und Hinweisen zur Planung wenden Sie sich bitte an Herrn Andreas Menke (Tel.: 05231/977-487 oder per Mail an a.menkedetmold.LOESCHE_DIES.de)


Investorenauswahlverfahren "Galerie Hornsches Tor"

Investorenauswahlverfahren "Galerie Hornsches Tor"

Der Rat der Stadt Detmold hat in seiner Sitzung am 15.03.2018 die Rahmenbedingungen für ein Investorenauswahlverfahren zur Revitalisierung des Einzelhandelsstandortes "Galerie Hornsches Tor" beschlossen.

Ein attraktives Einzelhandelsangebot in der historischen Innenstadt ist für die Anziehungskraft der Gesamtstadt, den Erhalt des historischen Stadtkerns und der denkmalgeschützten Bausubstanz sowie für die langfristige Aufrechterhaltung der Versorgungsfunktion der Innenstadt von erheblicher Bedeutung.

Der historische Stadtkern ist der zentrale Versorgungsbereich Detmolds. Räumlicher Schwerpunkt der Einzelhandelsversorgung ist die Fußgängerzone mit ihren abzweigenden Querstraßen. Mit der Einrichtung der Fußgängerzone und der Ansiedlung von zwei attraktiven großen Mode- und Warenhäusern an den Endpunkten der Langen Straße in den frühen 1980er Jahren wurde die Einzelhandelsfunktion der Innenstadt nachhaltig gestärkt. Ergänzt wurde diese Funktion durch das flankierende Parkraumangebot im Bereich des Parkhauses Lustgarten und des Parkhauses Hornsches Tor.

Dieses lang bewährte und für die Attraktivität der Detmolder Innenstadt maßgebliche System funktionierte aber nur, solange die Einzelhandelspole genügend und annähernd gleiche Anziehungskraft aufwiesen.

Der mit Teilschließungen bereits vor Jahren einsetzende Funktionsverlust der Galerie Hornsches Tor als "Einzelhandelsmagnet" am südlichen Ende der Fußgängerzone nahm durch den Auszug von C&A sowie die Verschlechterung der Parkmöglichkeiten im Parkhaus Hornsches Tor -bis hin zum bevorstehenden notwendigen Abriss des Parkhauses- weiter zu.

Der wegfallende Einzelhandelsschwerpunkt gefährdet jedoch nicht nur die Einzelhandelsattraktivität der südlichen Langen Straße und ihres direkten Umfeldes. Das Fehlen eines zweiten großflächigen Einzelhandelsangebotes am südlichen Ende der Fußgängerzone schwächt auch insgesamt die Attraktivität und die Funktionsfähigkeit der Detmolder Innenstadt.

Im Wissen um diese Zusammenhänge hat der Rat der Stadt Detmold bereits in seiner Sitzung am 30.03.2017 u. a. beschlossen, die Liegenschaft Hornsche Straße 6 und Hornsche Straße 8 durch die Detmolder Gesellschaft für Stadtentwicklung anzukaufen. Aufbauend auf diesen Erwerb hat der Ausschuss für Stadtentwicklung am 10.05.2017 beschlossen, für die Entwicklung des Areals Hornsches Tor im Bereich der südlichen Fußgängerzone ein Investorenauswahlverfahren durchzuführen. Auf dem Areal soll eine Immobilie entstehen, deren Kernnutzung der Einzelhandel ist. Zu ergänzen ist diese mit einer angemessenen Anzahl von Stellplätzen und sonstigen innenstadtverträglichen Nutzungen aus den Bereichen Dienstleistung, Gastronomie, Hotel, Gewerbe, Wohnen, etc..

Der Einzelhandelsstandort Hornsches Tor ist schnellstmöglich und nachhaltig zu reaktivieren. Die bestehenden Baulichkeiten reichen hierzu voraussichtlich nicht aus. Die begrenzte Verkaufsfläche sowie der unattraktive Parkraum und die schwierige verkehrliche Erschließungssituation machen es notwendig, eine ganzheitlich neue Lösung am Hornschen Tor vorzubereiten. Durch die Einbeziehung der städtischen Grundstücksflächen einschließlich der Verwaltungsgebäude und des Parkhauses wird ermöglicht, die Größe und die Qualität des Einzelhandelsstandorts Hornsches Tor wesentlich zu erhöhen. Ziel ist dabei, wieder ein Attraktivitätsgleichgewicht zwischen den Polen der nördlichen und südlichen Langen Straße herzustellen.