Grundstücksteilung

Grundstücksteilungen:

Der Begriff bezieht sich nicht, wie vielfach angenommen, auf die Festlegung einer neuen Grenze im Gelände. Vielmehr definiert das Baugesetzbuch die Teilung als "Abschreibung eines Flurstücks oder Flurstücksteils von einem Grundbuchblatt".

Hierzu verlangt das Grundbuchamt des Amtsgerichtes, im Falle von bebauten Grundstücken, eine Teilungsgenehmigung von der Gemeinde. Auf Antrag wird geprüft, ob durch die Teilung bauordnungsrechtliche Missstände entstehen und wie sich diese möglicherweise beseitigen lassen.

Ist die Teilung letztendlich zulässig, wird sie mit gleichzeitigem Erlass eines Gebührenbescheides genehmigt.

Antragsformular

50,00 € bis 250,00 € (je bebautes gebildetes Grundstück) nach Prüfaufwand und Nutzen.

  1. Unterschriebener schriftlicher Antrag
  2. Amtlicher Lageplan
  3. evtl. Bauunterlagen (auf Anforderung)

Ein Monat. Die Frist kann um bis zu maximal zwei Monate verlängert werden.

  • Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen -Landesbauordnung- (BauO NRW)
  • Baugesetzbuch (BauGB)
  • Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG)
  • Gebührengesetz für das Land Nordrhein-Westfalen (GebG NRW)
  • Allgemeine Verwaltungsgebührenordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (AVerwGebO)
  • Verordnung über bautechnische Prüfungen für das Land Nordrhein-Westfalen (BauPrüfVO)

 

 

 

Der Antragsteller ist regelmäßig der Grundstückseigentümer. Bei vorliegen einer Vollmacht kann der Antrag auch vom Käufer (bei einem Teilungskauf), einem Notar, einem öffentlich bestellten Vermessungsingenieur oder dem Katasteramt gestellt werden.

Prüfung auf Vollständigkeit und Berechtigung
Prüfung, ob bauordnungswidrige Verhältnisse geschaffen würden
Genehmigung oder Versageung

Maximal drei Monate

Ihre Ansprechpersonen

Herr Klaus Gerlach

Sachbearbeiter
  k.gerlachDIES-DURCH-@-ERSETZENdetmold.de
  05231 977426
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Frau Silke Kuik

Sachbearbeiterin
  s.kuikDIES-DURCH-@-ERSETZENdetmold.de
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