Sicherheit durch Vorsorge
Infoveranstaltung zum Hochwasserschutz mit Sandsack-Füllaktion am 16. Mai auf dem Parkplatz Werrebogen
Starkregenereignisse und Hochwasserlagen sind keine fernen Szenarien mehr, sondern Herausforderungen, auf die sich jede Kommune und jeder Haushalt vorbereiten muss.
Um die Detmolder Bevölkerung aktiv zu unterstützen, veranstaltet die Stadt Detmold am Samstag, 16. Mai, von 9 bis 13 Uhr einen Aktionstag auf dem Parkplatz Werrebogen an der Hornschen Straße. Unter dem Motto „Sicherheit durch Vorsorge“ bündeln die Feuerwehr, das Team der Tiefbauplanung der Stadtverwaltung, das Technische Hilfswerk (THW) und der Stadtkontakt ihre Kompetenzen. Die Veranstaltung bietet eine kompakte Gelegenheit, sich über Warnsysteme, das richtige Verhalten im Krisenfall und lokale Anlaufstellen zu informieren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Mitmachen und vorsorgen: Die Sandsack-Füllaktion
Ein zentrales Element des Vormittags ist die Sandsack-Füllaktion. Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, Sandsäcke direkt vor Ort selbst zu befüllen und für den privaten Gebrauch mitzunehmen. Pro Pkw können maximal zehn Säcke abgegeben werden. Der Sand und die Säcke werden gegen eine freiwillige Spende zugunsten des Fördervereins der Feuerwehr Detmold zur Verfügung gestellt. Die Abfüllstationen sind bequem mit dem privaten Pkw erreichbar. Jörn-Henner Koch, Katastrophenschutzbeauftragter bei der Stadt Detmold, betont die Relevanz der Eigeninitiative: „Es ist wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, wie sich Folgen eines kritischen Ereignisses für die Allgemeinheit, aber auch für jeden Einzelnen auswirken können. Jeder kann und sollte sich gut vorbereiten.“
Expertise und Technik zum Anfassen
Neben der praktischen Hilfe steht die Beratung im Fokus. Das Team der Tiefbauplanung der Stadt Detmold informiert über die städtische Hochwasser- und Starkregenvorsorge und bietet individuelle Objektberatung an. Parallel dazu demonstrieren die Einsatzkräfte moderne Schutzsysteme. Andreas Hoffmann vom Team Tiefbauplanung erklärt: „Starkregen- und Hochwasserschutz sind Teil unserer täglichen Arbeit. Die Ereignisse der vergangenen Jahre zeigen deutlich, dass wir uns auf häufigere und intensivere Ereignisse einstellen müssen. Mit Maßnahmen wie dem Mulden-Wall-System in Klüt, der Weiterentwicklung zur Schwammstadt und Renaturierungen an Gewässern mit Unterstützung des Projektes Wasser im Fluss setzen wir auf vielschichtige Maßnahmen zur Reduzierung von Starkregenfolgen. Denn klar ist: Öffentliche Maßnahmen allein reichen nicht aus. Ein wirksamer Schutz entsteht nur im Zusammenspiel mit guter Eigenvorsorge. Deshalb ist es unser Ziel, neben der Umsetzung von Projekten auch das Bewusstsein und die Handlungssicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu stärken.“
Dialog auf Augenhöhe: der Stadtkontakt mobil
Für alle Fragen abseits der technischen Vorsorge ist das Team von Stadtkontakt mit seinem Mobil vor Ort. Die Mitarbeitenden stehen als Bindeglied zwischen der Verwaltung und den Bürgerinnen und Bürgern für Gespräche zur Verfügung. Teamleiter Tom Lachmann: „Wir als Team des Stadtkontaktes sind auch bei lokalen Krisensituationen für viele Menschen der Stadt einer der ersten Ansprechpartner. Darum möchten wir uns bei dieser Veranstaltung gerne zeigen und ins Gespräch kommen.“
Pressemitteilung der Stadt Detmold


