Fußverkehrscheck
Weitsichtige Planung zahlt sich aus
Stadt Detmold zieht positive Bilanz zum Fußverkehrscheck
Detmold. Mehr Sicherheit auf Schulwegen, barrierefreie Querungen und eine gesteigerte Aufenthaltsqualität in der Innenstadt: Detmold ist eine fußverkehrsfreundliche Stadt. Das hat der jüngste Fußverkehrschecks für die Stadt Detmold ergeben.
Bestätigung für die Verkehrsplanung
Besonders erfreulich: Das mit der Prüfung beauftragte Fachbüro zeigte sich sehr positiv überrascht von der hohen Anzahl der bereits umgesetzten Maßnahmen. Für die Expertinnen und Experten im zuständigen Bereich Verkehrsplanung und Mobilität ist das Ergebnis hingegen kein Zufall, sondern eine Bestätigung ihrer kontinuierlichen Arbeit. Viele der im Check identifizierten Optimierungspotenziale waren in der Verwaltung bereits im Zuge korrespondierender Planungen mitgedacht und umgesetzt worden. „Der Check bestätigt, dass wir mit unseren weitsichtigen Planungen schon seit Langem auf dem richtigen Weg sind“, freut sich Teamleiterin Verena Busse. Das stieß im für dieses Thema zuständigen Tiefbau- und Immobilienausschuss des Stadtrates auf breite Zustimmung. Die politischen Vertreterinnen und Vertreter lobten die Bilanz des Förderprojekts ausdrücklich.
Rückblick: Ein partizipativer Prozess
Bereits im Jahr 2020 wurde Detmold als eine von nur zwölf Kommunen in NRW vom „Zukunftsnetz Mobilität NRW“ für das kostenlose Förderprogramm ausgewählt. Begleitet vom Fachbüro VIA aus Köln wurden die Kernstadt sowie der Ortsteil Pivitsheide unter die Lupe genommen. In gemeinsamen Begehungen mit Bürgern, Verwaltung und Politik wurden Schwachstellen direkt vor Ort identifiziert.
Konkrete Erfolge im Stadtbild
Die Umsetzungsbilanz kann sich sehen lassen. Von den identifizierten Punkten wurden bereits zwölf Maßnahmen erfolgreich abgeschlossen, weitere sechs befinden sich aktuell in der Planung. Nur fünf Vorhaben konnten bisher nicht realisiert werden, wobei zwei davon in die Zuständigkeit von Straßen.NRW fallen.
Was zu den wichtigsten bereits umgesetzten Verbesserungen zählt
Barrierefreiheit: Gezielte Bordsteinabsenkungen an wichtigen Querungsstellen, Entfernung von Treppenstufen auf dem Schloßplatz im Herzen der Stadt.
Sicherheit am Bruchberg: Die Verlagerung des Radverkehrs auf die Fahrbahn schafft Platz und Sicherheit für Fußgänger auf dem ehemals zu schmalen Gehweg.
Ordnung im ruhenden Verkehr: Neue Parkraummarkierungen verhindern effektiv das Zuparken von Gehwegen.
Querungshilfen: An der Paulinenstraße wurde eine Querungshilfe geschaffen, um die Trennwirkung dieser Hauptverkehrsstraße auf dem Weg vom Kaiser-Wilhelm-Platz in die Kernstadt zu mildern.
Fundament für die Zukunft
Auch wenn der ursprüngliche Check bereits einige Jahre zurückliegt, bleibt er hochaktuell. Die Stadt Detmold nutzt die gewonnenen Erkenntnisse heute als fundierte Datengrundlage für kontinuierliche Straßensanierungen und lässt sie direkt in das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) einfließen. Der Fußverkehrscheck hat somit nicht nur kurzfristige Impulse gesetzt, sondern die langfristige Strategie einer fußgängerfreundlichen Stadt nachhaltig untermauert.
Pressemitteilung der Stadt Detmold


