Zukunftsnetz Mobilität NRW

Das Zukunftsnetz Mobilität NRW hat das Ziel, die kommunalen Gebietskörperschaften (Städte, Gemeinden und Kreise) bei der Mobilitätswende zu unterstützen.

Vor dem Hintergrund des Klimawandels, der demografischen Entwicklung, der Verkehrssicherheit und der Ressourcenknappheit stehen Kommunen vor der Herausforderung, mehr Mobilität mit weniger Kfz-Verkehr zu gewährleisten. Für eine nachhaltige Mobilitätsentwicklung sind intelligente, vernetzte und vor allem verkehrsmittelübergreifende aber auch verkehrssparende Lösungen gefragt. Kombinierte Angebote aller Verkehrsträger - von Bus und Bahn über Fahrrad, Fußgänger, Sharing-Systemen (Carsharing, Fahrradverleihsysteme) bis hin zu Mitfahrautos - sind die Lösung.

Die nachhaltige Mobilitätsentwicklung bedeutet einen Gewinn an Lebensqualität in den Kommunen. Wie erfolgreiche Beispiele zeigen, kann dies aber nur gelingen, wenn der vorhandene Verkehrsraum zu Lasten des Autoverkehrs neu aufgeteilt wird. So entstehen mehr Platz für Aufenthalt, mehr Sicherheit, weniger Lärm, bessere Luftqualität, mehr Gesundheit, mehr eigenständige Mobilität für Kinder und ältere Menschen sowie mehr Mobilität zu geringeren Kosten.

Weitere Informationen zum Zukunftsnetz Mobilität erhalten Sie hier: Zukunftsnetz Mobilität NRW.

Derzeit (Mai 2020) sind 213 Städte, Gemeinden und Kreise in NRW Mitglied. Detmold ist als erste Kommune im Kreis Lippe dem Zukunftsnetz Mobilität Anfang 2017 beigetreten (Pressemitteilung); der Kreis Lippe ist seit Ende 2019 Mitglied, der neueste Zuwachs ist die Gemeinde Kalletal.

Neben der Beratung und Vernetzung der Kommunen in NRW werden auch Mobilitätsmanager ausgebildet, die in den Kommunen das Planen und Handeln der für Mobilität und Verkehr zuständigen Fachstellen der Kommunalverwaltung koordinieren sollen mit dem Ziel, für die Verkehrsteilnehmer und Verkehrserzeuger nachhaltige Mobilitätsangebote sowie verkehrssparende Raumstrukturen zu schaffen.

In Detmold sind der Radverkehrsbeauftragte Michael Forst, die Klimaschutzkoordinatorin Heike Scharping und die Stabsstelle Mobilität Detlef Wehrmann ausgebildete Mobilitätsmanager.