27. Januar - Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Unter dem Titel "GeDENKeMAL - und wie gedenkst du?" richtet die Geschwister-Scholl-Gesamtschule die diesjährige zentrale Gedenkfeier zum 27. Januar aus. Pandemiebedingt findet die Gedenkfeier online statt. Der Livestream zur Gedenkfeier startet am

Donnerstag, 27. Januar 2022,

um 09:45 Uhr

auf dem YouTube-Kanal der Geschwister-Scholl-Gesamtschule: Link zum YouTube-Kanal

 

Das Programm 2022 der Veranstaltungsreihe rund um den 27. Januar im Überblick:

Mittwoch, 26. Januar 2022, 20:00 Uhr | Meditation am Vorabend des Gedenktages | Martin-Luther-Kirche, Schülerstr. 12

Donnerstag, 27. Januar 2022, 09:45 Uhr | Zentrale Gedenkfeier | online

Donnerstag, 27. Januar 2022, 19:30 Uhr | Lesung zur Befreiung von Auschwitz: Christian Kleinert liest: Primo Levi - "Ist das ein Mensch?" (Download des Plakats) | Café Cup, Exterstr. 10 | 2G, FFP2-Maske

Freitag, 28. Januar 2022, 19:30 Uhr | Vortrag mit Diskussion mit dem Künstler Gunter Demnig: "STOLPERSTEINE - SPUREN  und WEGE" | Haus Münsterberg, Hornsche Str. 38 | 2G+

NEUER ORT - Dienstag, 1. Februar 2022, 19:30 Uhr | Lesung: "Unerhörte Geschichte - frei, aber verpönt" | Alte Schule am Wall, Am Wall 5 | 2G

ABGESAGT - Mittwoch, 2. Februar 2022, 19:30 Uhr | Lesung mit Diskussion: "Schonzeit vorbei - Über das Leben mit dem täglichen Antisemitismus" | Haus Münsterberg, Hornsche Str. 38 | 2G+

ABGESAGT - Donnerstag, 3. Februar 2022, 19:30 Uhr | Die Veranstaltung "Über Zugehörigkeit und Gewalt: Gegenwart und Zukunft der Erinnerung an die Shoa in der Migrationsgesellschaft" wird coronabedingt abgesagt und verschoben in den Frühsommer. Geplant ist, die Veranstaltung im Rahmen der Anti-Rassismuswochen 2022 durchzuführen. Ein Termin wird zeitnah bekanntgegeben.

ABGESAGT - Freitag, 11. Februar 2022, 19:30 Uhr | Die Lesung mit Musik "Jizchak Katzenelson: Großer Gesang vom ausgerotteten jüdischen Volk" wird coronabedingt abgesagt. Sie wird für die Veranstaltungsreihe rund um den 27. Januar 2023 wieder ins Programm aufgenommen werden.

ABGESAGT - Mittwoch, 23. März 2022, 19:00 Uhr | Vortrag: "Vom kaisertreuen Bürgersohn zum Verwaltungsmassenmörder. Der Gauleiter und Reichsstatthalter Alfred Meyer und die Wannseekonferenz" | Haus Münsterberg, Hornsche Str. 38 | 2G

zeitlich unabhängig | "Digitale Stadtführung - auf jüdischen Spuren in Detmold" entworfen von Schüler*innen der Israel-AG des Grabbe-Gymnasiums | online: Link zur deutschsprachigen Version und Link zur englischsprachigen Version

Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Bei Veranstaltungen mit der 2G+-Regel sind geboosterte Personen von der Testpflicht ausgenommen. Kurzfristige Änderungen aufgrund des Infektionsgeschehens bleiben vorbehalten. Alle Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen und Veranstalter*innen finden Sie im Flyer zur Veranstaltungsreihe: Download des Flyers 27. Januar 2022

Über den 27. Januar in Detmold

Am 19. Januar 1996 hat Bundespräsident Roman Herzog den 27. Januar, den Jahrestag der Befreiung des Vernichtungs- und Konzentrationslagers Auschwitz, zum "Tag des Gedenkens für die Opfer des Nationalsozialismus" erklärt. Roman Herzog wollte, dass die Erinnerung  an die Greueltaten des Nationalsozialismus nicht endet, sie soll auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen."Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer  über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jede Gefahr der Wiederholung entgegenwirken", so der damalige Bundespräsident in seiner historischen Rede vor dem deutschen Bundestag.

Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe e.V. initiierte aufgrund der Erklärung des Bundespräsidenten eine erste öffentliche Gedenkfeier am 27. Januar 1996, bei der der 25 Detmolder Opfer, die in Auschwitz ermordet wurden, namentliche gedacht wurde. Pastor Peter Wagner als Initiator dieser Gedenkfeier wandte sich im September 1996 an die Stadt Detmold mit der Bitte, sich doch an den  Vorbereitungen des Gedenktages 1997 zu beteiligen. Damit wurde der Grundstein für die Bildung einer Arbeitsgruppe gelegt, die seitdem die  Organisation und inhaltliche Gestaltung  des Gedenktages übernommen hat.

Mit Vertreterinnen  und Vertretern aus den Bereichen Politik, der Verwaltung und ihrer Einrichtungen, der weiterführenden Schulen, sowie engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gesellschaft  für Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit, des nordrhein-westfälischen Staatsarchivs, des Landestheaters, des Landesmuseums  und des Filmarchivs Lippe werden Jahr für Jahr Ideen  und Vorschläge gesammelt und das Programm in enger Zusammenarbeit konzipiert. Insbesondere unter der Beteiligung von Schülerinnen und Schülern der verschiedenen Jahrgangsstufen aller Schulformen, unter der Beteiligung von Lehrerinnen und Lehrern und der Eltern, wurden in den vergangenen Jahren aufwendige Programme erarbeitet.

Mit diversen Ausstellungen, Filmbeiträgen oder Theateraufführungen, aber auch mit Zeitzeugengesprächen, Autorenlesungen und unterschiedlichen Dokumentationen wird nicht nur direkt am 27. Januar, sondern in ganzen Veranstaltungsreihen an die zahllosen Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft erinnert.  Durch die Einbeziehung der Öffentlichkeit und gerade durch die besonders angesprochene Zielgruppe der Schülerinnen und Schüler stehen neben dem Erinnern und dem Betroffensein auch das Nichtvergessen des Vergangenen und die Mahnung, einer möglichen Wiederholung entgegenzuwirken.

Die Gedenkveranstaltungen der vergangenen fünf Jahre

Hier finden Sie die Plakate und Flyer zu der Veranstaltungsreihe rund um den 27. Januar aus den vergangenen fünf Jahren.

 

2021:

Online-Gedenkveranstaltung: Link zum YouTube-Video der Realschule I

Download des Plakats

Download des Flyers

 

2020:

Download des Plakats

Download des Flyers

 

2019:

Download des Plakats

Download des Flyers

 

2018:

Download des Plakats

Download des Flyers

 

2017:

Download des Plakats

Download des Flyers